Mit dem Wohnmobil nach Potsdam

Mit dem Wohnmobil nach Potsdam

Potsdam mit dem Wohnmobil ist idealerweise auch gleich Potsdam mit dem Fahrrad. Die Lage der Stadt im Grünen und entlang der Havel verlangt geradewegs danach und Fahrradwege sind überall in der Stadt zu finden. Neben Sanssouci und anderen kulturhistorischen Bauten gibt es hier auch mit Kindern viel zu entdecken.

Ganz oben steht dabei der Filmpark Babelsberg. Das ist quasi ein Rundumpacket für groß und klein. Über Außendrehplätze einer aktuellen Daily Soap, Kulissen vergangener Filme, die Technik der Maskenbildner bis zu einer spannenden Stunt-Show – der Tag geht ganz schnell vorbei. Wer mag, kann auch einen 4D-Film erleben.

Nicht oft wird in einer großen Stadt eine Schwimmhalle mit Sport- und Familienbecken quasi mitten im Zentrum errichtet. Direkt am Hauptbahnhof, natürlich auch mit dem Fahrrad prima zu erreichen, findet man das „blu – Sport- und Freizeitbad“. Das ist für die Kinder prima als Belohnung für einen Ausflugstag geeignet.

Zum Übernachten bietet sich ein Platz am Volkspark Potsdam an. Auf einem Parkplatz am Gelände der Bundesgartenschau 2001 befinden sich mit hohen Hecken eingezäunte Bereiche, in denen Wohnmobile wunderbar kostenfrei stehen können (GPS 52.419370° 13.049658°). Es fehlen zwar Möglichkeiten für Ver- und Entsorgung, für einige Tage ist das aber kein Problem. Direkt daneben beherbergt ein großes Gebäude die „Biosphäre Potsdam“. Vom Stellplatz sind es mit dem Fahrrad an die Havel und ins Stadtzentrum nur Katzensprünge.

Minipony-Ranch in der Lausitz

Minipony-Ranch in der Lausitz

Die Minipony-Ranch in Felixsee bei Spremberg ist für pferdebegeisterte Kinder ein tierisches Eldorado. Ponys verschiedener Größen galoppieren unmittelbar neben den Wohnmobilstellplätzen über die Koppeln. Die Kinder können die zahmen Pferde an die Zäune locken und streicheln.

Das Anliegen der Ranchbesitzer ist es, Kinder an Pferde heranzuführen. Dazu gibt es ein breites Angebot. Reitstunden an der Longe können gebucht werden. Da es für verschiedene Kindergrößen passenden Ponys gibt, können die Kinder sich das richtige Pferd selbst mit von der Koppel holen. Das reiterische Können spielt hier keine Rolle. Beim Striegeln und Pflegen der Tiere oder den Rundgängen mit dem Besitzer über die Koppel erfahren die Kinder (und auch die Eltern) eine Menge über Pferde im Allgemeinen und Ponys im Besonderen.

Die Kinder dürfen die Ponys über eine Art Hindernisparkour führen, um ein Gefühl für die Tiere zu bekommen. Das ganze kann man in einen Kindergeburtstag packen, der extra buchbar ist. Ein riesiger Spaß ist es dabei, ein Ponny mit Kreide bunt anzumalen und danach wieder abzuwaschen.

Die Ranch kann man als Tagesausflügler besuchen. Schöner ist es natürlich, wenn man mit dem Wohnmobil gleich vor Ort bleibt. Der Übernachtungspreis ist mit 9,50 € pro Mobil, zzgl. 2 € Strom, moderat. Duschen sind im Preis inbegriffen. Ver- und Entsorgung ist vorhanden. Wer ohne Wohnmobil übernachten möchte, kann das einzige Zimmer (4 Betten) mieten.

Einen großen Teich voller Koi-Fische, die von den Kinder nach Herzenslust gefüttert werde dürfen, gibt es auch noch. Fahrradfahrer finden unweit der Ranch ausgeschilderte Radwege. In einer Entfernung von ca. 400 m gibt es einen kleinen Bäcker-Dorfladen und eine Gaststätte. Zum Baden an den Felixsee mit seinem Aussichtsturm sind es 2,5 km. Mit dem Fahrrad kein Problem. Es sollte somit nicht schwer sein, vor Ort einige interessante Tage mit der ganzen Familie zu verbringen.

Geocaching:

In ca. 7 km Rad-Entfernung findet man eine schöne Cacher-Runde mit 16 Tradis und 2 Boni zum Thema „Pokemon“. Die Strecke ist ca. 5 km lang und sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad gut zu umrunden. Besonders Kindern wird diese Suche sehr gut gefallen. Der Erste ist dieser hier: GC6WJGT

Panzer fahren beim Panzerkutscher

Panzer fahren beim Panzerkutscher

Ihr lieben Frauen, wenn Ihr euren Männern mal eine richtige Freude machen wollt, dann packt sie ein und fahrt sie zum Panzerkutscher! Voraussetzung ist nur, Ihr seit keine extremen Pazifisten. Ich mag keinen Krieg und ich mag keine Waffen! Eigentlich bin ich auch nicht sonderlich technikbegeistert. Aber ich bin männlich und irgendwie werden Männer bei manchen Spielzeugen immer wieder zu Kindern. Mein heutiges Spielzeug war ein völlig unbewaffneter (!) Bergungspanzer T 55, mit 34 Tonnen Gewicht, und 600 (!) PS Leistung. Wo kann „Mann“ sowas schon mal bewegen.

Nach einer kurzen Einweisung vom „Kommandanten“ geht es los. Erster Gang rein, Gas geben, Kupplung ganz schnell loslassen und 1000 Umdrehungen halten, zweiter Gang rein und 1500 Umdrehungen halten. Herrliches Wetter, überall Schlamm, rauf auf den Hügel, runter ins Tal, linksrum, rechtsrum – einfach traumhaft. Vielleicht nicht so für die, die oben als Mitfahrer aufgestiegen sind. Die werden schon ganz schön durchgeschüttelt. Trotzdem sieht das aus, wie ein gemütlicher Familienausflug und auch die haben ihren Spaß.

Klar ist das alles ein wenig teuer, aber sicher auch exklusiv. Nachher gibt es einen Panzerführerschein und eine DVD von der Fahrt in etwas „russischer“ Qualität, aber man sieht sich, die Mitfahrer und die Strecke noch einmal. Wen es jetzt juckt: Bitte in jedem Fall vorher anrufen und einen Termin vereinbaren. Die sind sonst ausgebucht. Das war heute dort wie im Taubenschlag, die Einen fuhren gerade weg und die Nächsten standen schon bereit. Denkt auf jeden Fall an Bargeld! Die nehmen dort keine Karten. Ich musste extra 20 km fahren, um Geld abzuheben.

Zu allerletzt: Auch Frauen dürfen und können (!) diese Kolosse fahren. Ich habe es selbst gesehen.