Kamp Alpe und die Velika-Planina

Kamp Alpe und die Velika-Planina

Am Fuße der Steiner Alpen direkt an der Talstation der Seilbahn zur Velika-Planina – einer Alm in ca. 1550 m Höhe, liegt „Kamp Alpe„. Genauer gesagt, der Bereich für Wohnwagen und Wohnmobile (N 46.18.355 und O 14.36.512). Zu voll sollte es hier nicht werden, denn es gibt nur eine Toilette und eine Dusche – für alle. Aber es ist gemütlich und mitten in der Natur. Über die Straße und 300 m den Waldweg hinauf befindet sich die Rezeption, samt gemütlichem Freiluftrestaurant und einer Wiese für einige Zelte. Wohnmobile und Gespanne sollten es vermeiden da hoch zu fahren. Die Wendemöglichkeit ist recht knapp bemessen. Zur Anmeldung sollte man nach oben laufen, oder auf dem unteren Platzteil schon aufbauen und warten, bis der Betreiber vorbei schaut. Im unteren Bereich steht eine Kletterwandkonstruktion, die wohl jeder benutzen kann. Entweder man hat eigene Sicherungstechnik dabei, oder klettert halt ohne. Ich habe beides gesehen.

Ab 8 Uhr kann man mit der Seilbahn hinauf zur Velika-Planina fahren. Von ca. 580 m auf ca. 1500 m. Von dort kommt man noch etwas über 100 m mit dem Sessellift weiter nach oben. Das Ganze für 35 € (2/2) und mit Rückfahrkarte. Wobei der Sessellift schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mal fährt er gemütlich vor sich hin, mal schneller und mal hält er einfach kurz an. Man kann die Wege natürlich auch zu Fuß bewältigen. Wie auch immer man oben ankommt, mit etwas Glück wird man mit herrlichen Ausblicken belohnt. Leider ist man aber nicht allein. Trotzdem ist es möglich, sich von den vielen Wanderern abzusondern und die Gegend einige Stunden fast allein zu erkunden. Über das Hochland verteilt sich die berühmte Alm. Vorbei an den typischen Almhütten und mitten durch überall weidende Kuhherden bergauf und ab – das hat Spaß gemacht.

Dave Eggers „Der Circle“

Dave Eggers „Der Circle“

Warum sollte man dieses Buch unbedingt lesen?

Der Circle
Dave Eggers

Das Buch von Dave Eggers macht sprachlos. Auch wenn die Story banal ist, das Thema ist aktuell und hochbrisant. Die aufgezeigten Perspektiven von Internet und Co. sind beängstigend und faszinierend zugleich. Es fällt schwer zu entscheiden, was davon überwiegt. Was heute im Zusammenhang mit Sammeln und Verwenden „unserer“ Daten an Horrorvisionen gezeichnet wird, ist nichts im Vergleich zu der Perfektion, die dieses Buch beschreibt. Kann man sich diesem Szenario überhaupt verweigern? Muss man gar dabei sein?

Radio Revue-Lesereihe auf Bayern

Interessanter Beitrag der ARD (leider nicht mehr verfügbar)

Die Zeit sieht das etwas anders.

Übernachten in Kisa

Übernachten in Kisa

Für eine Zwischenübernachtung bleiben wir spontan auf einem Parkplatz in Kisa. Der Platz siegt quasi mitten in der Stadt an der Hauptstraße. Wir stehen allein unter einer Laterne und es ist relativ laut. Morgens nach dem Frühstück will ich noch ein Foto von unserem Ü-Platz machen und entdecke neben der Beifahrertür eine Plastiktüte volle verschiedener Schraubendreher. Jemand hatte in der Nacht vor, unser Womo aufzubrechen und ist gestört wurden. Wovon auch immer. Auf jeden Fall ist er davon gerannt und hat sein Werkzeug vergessen. Vielleicht haben ihn aber auch die sichtbare Sirene und die Alarmschilder abgeschreckt.

Also, immer schön vorsichtig!

Auf zum Hafen nach Warnemünde

Auf zum Hafen nach Warnemünde

Nachts im Fährhafen Warnemünde anzukommen hat etwas. Man kommt in eine besondere Welt. Einerseits spürt man noch immer die Geschäftstätigkeit eines internationalen Umschlagplatzes, andererseits überall Spuren von Urlaub, Freizeit und Entspannung. LKW-Fahrer sitzen auf Eimern und Bierkästen beieinander, Wohnmobilisten entspannen vor und in ihren Wagen und Spaziergänger schlendern durch das Hafengelände. Jedermann möchte die Stunden bis zum Start seiner Fähre so gemütlich wie möglich verbringen. Den Parkplatz direkt am Terminal, der von den Wohnmobilreisenden gern für ein paar Stunden Schlaf genutzt wird, kann man nicht verfehlen.

Andauernder Fahrzeugverkehr lässt allerdings keine ruhige Nacht zu. Ein wenig entschädigt wird man nur durch die neidischen Blicke derer, die mit ihren Autos nach dem Verlassen der ankommenden Fähren vorüber rollen. Die haben hinter sich, was noch vor uns liegt. Oder bilden wir uns das nur ein?

,Die Wartezeit am Einlass zum Fährhafen wird idealerweise genutzt, um frischen Kaffee zu kochen. In Thermobechern bleibt der dann auf jeden Fall eine gute Zeit heiß. Sechs Stunden Fährfahrt können ganz schön lang sein. Da es während der Überfahrt nicht gestattet ist zu den Fahrzeugen zu gehen, darf nichts vergessen werden.

Es gibt ihn, den idealen Platz an Bord, auf Deck 7, windgeschützt und überdacht. Für mich ist das der beste äußere Platz an Bord. Geht es dann los, durch die lange Hafenausfahrt von Warnemünde hinaus auf die Ostsee, kann man die Aussicht von hier bei jedem Wetter genießen. Aber egal wie das Wetter ist, es ist immer ratsam, eine Jacke mit nach oben zu nehmen. Die Überfahrt drinnen verbringen zu müssen, nur weil der Wind zu kühl ist, wäre ziemlich öde.

Auf zum Hafen nach Warnemünde

Mit der Fähre nach Schweden

Die Wartezeit am Einlass zum Fährhafen wird idealerweise genutzt, um frischen Kaffee zu kochen. In Thermobechern bleibt der dann auf jeden Fall eine gute Zeit heiß. Sechs Stunden Fährfahrt können ganz schön lang sein, wenn man damit keine Erfahrungen hat. Da es während der Überfahrt nicht gestattet ist zu den Fahrzeugen zu gehen, darf nichts vergessen werden.

Es gibt ihn, den idealen Platz an Bord, auf Deck 7, windgeschützt und überdacht. Für mich ist das der beste äußere Platz an Bord. Geht es dann los, durch die lange Hafenausfahrt von Warnemünde hinaus auf die Ostsee, kann man das von hier bei jedem Wetter  genießen. Es ist trotzdem immer nützlich, eine Jacke mit an Deck nehmen. Die Überfahrt drinnen verbringen zu müssen wäre doch ziemlich öde.