Olbersdorf am Zittauer Gebirge

Olbersdorf am Zittauer Gebirge

Olbersdorf grenzt direkt an Zittau und liegt an einem kleinen, schönen Badesee. Diesen See umgibt ein gemütlicher Weg, der zum Spazieren, Fahrradfahren und Joggen geradezu einlädt. Entstanden ist das ganze Gelände in dieser Form durch Rekultivierung des früheren Tagebauges anlässlich der 2. Sächsische Landesgartenschau 1999. Man kann heute noch erahnen, was „damals“ so in die Landschaft gebaut wurde. Aber wenige Jahre reichen, um der Natur die Chance zu geben, einen Teil davon wieder in Besitz zu nehmen. Es ist viel investiert wurden, aber letztendlich fehlen die Mittel, um den Standard zu halten.

Der Campingplatz „See Camping Zittauer Gebirge“ liegt direkt am See, ist gepflegt und auch die Sanitärbereiche sind sehr gut. Ein Manko ist für mich, dass es keine parzellierten Stellplätze gibt. Große Wiesen, auf denen jeder stehen kann, wo und wie er will, sind mittlerweile doch recht unüblich. Bei hoher Belegung wirkt alles etwas unsortiert.

Der Platz ist ein guter Ausgangspunkt um Zittau und Umgebung zu erkunden. In fußläufiger Entfernung gibt es den Haltepunkt „Zittauer Vorstadt“, an dem die Zittauer Schmalspurbahn hält und nach Johnsdorf und Oybin fährt.

Um den CP aus Richtung Oybin zu erreichen, muss man an diesem entlang bis nach Zittau fahren. Dort ist er dann gut ausgeschildert.

Mönchszüge auf dem Oybin

Mönchszüge auf dem Oybin

Der Kurort Oybin im Zittauer Gebirge, mit seiner Burgruine auf dem gleichnamigen Berg, ist vielen bekannt. Aber die dort in jedem Jahr mehrmals stattfindenden Mönchszüge sicher nicht. Die Veranstaltungen beginnen 21 Uhr auf dem alten Burgfriedhof. Danach bewegt sich der Mönchszug fackeltragend und gefolgt von den Besuchern über das Burggelände in die Kirchenruine. Bei Dunkelheit spenden nur noch die Fackeln Licht. Das ist auch für Kinder eine spannende Sache. Der Gesang der Mönche ist vor allem in der Kirchenruine wirklich sehr schön anzuhören. Die Veranstaltung dauert ungefähr eine Stunde.

Für Wohnmobilisten ist das Übernachten in fußläufiger Entfernung völlig unproblematisch möglich. Unweit der Burg, gleich hinter einer Sporthalle kann man ungestört Parken und Übernachten, s. roter Punkt auf der Übersichtsaufnahme von der Burg.

Wintercamping in Fichtelberg

Wintercamping in Fichtelberg

Kommt man, wie ich, aus Sachsen, wird „Fichtelberg“ automatisch mit dem Berg bei Oberhof in Verbindung gebracht. Unweit von Bayreuth gibt es im Fichtelgebirge aber einen Ort gleichen Namens. Der Berg am Ort heißt Ochsenkopf und ist 1024 m hoch. Somit scheint in normalen Wintern Schneesicherheit garantiert. Durch den Wald rund um und auf dem Ochsenkopf gibt es gut gepflegte Langlaufloipen. Diese sind oft als eine Art „Einbahnstraßensystem“ angelegt, was nicht zwingend ist, aber eine angenehme Ordnung erreicht. Die Ausschilderung ist sehr gut und der Andrang ist nicht so gewaltig, dass dadurch das Winterwalderlebnis getrübt wird. Auf mancher Loipe ist man gar angenehm allein unterwegs. Wenn jetzt noch Sonne scheint – herrlich!

Vom höher gelegenen Ortsteil „Neubau“ führt ein Weg zum malerisch mitten im Wald gelegenen „Fichtelsee„. Dort befindet sich auch der „Campingplatz Fichtelsee„. Zumindest in den Ferienwochen rund um Fasching ist dieser Platz von Wintercampern gut besucht. Der Betreiber ist ein wirklich netter Kerl, der auch einmal Glühwein für alle Gäste spendiert. Geschätzte 100 Meter vom Platz kann man sich die Langlaufbretter unterschnallen und nach Herzenslust durch den Wald fahren. Für Freunde der Abfahrt gibt es am „Ochsenkopf“ auch zwei Abfahrtsanlagen, die ich allerdings nicht beurteilen kann.

Fichtelberg liegt direkt am Hang. Zugegeben, der Ort hat schon bessere Zeiten erlebt. In „Neubau“ gibt es aber einen Skiverleih. Dafür aber drei Gaststätten in fußläufiger Entfernung vom Campingplatz. Meine Empfehlung ist der Gasthof Specht. Der Bäcker fährt am Morgen den Campingplatz an, ansonsten gibt es erst „im Tal“ von Fichtelberg wieder Geschäfte. Mit dem Auto kein Problem und zu Fuß eine angenehme Wanderung.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es wohl genug, wenn man den vielen Schildern glauben darf. Von der Autobahn sind es gerade einmal 16 km und somit steht kurzen oder längeren Winterurlauben eigentlich nichts im Weg. Auch für schneereiche Wochenenden gilt meine Empfehlung.

Dave Eggers „Der Circle“

Dave Eggers „Der Circle“

Warum sollte man dieses Buch unbedingt lesen?

Der Circle
Dave Eggers

Das Buch von Dave Eggers macht sprachlos. Auch wenn die Story banal ist, das Thema ist aktuell und hochbrisant. Die aufgezeigten Perspektiven von Internet und Co. sind beängstigend und faszinierend zugleich. Es fällt schwer zu entscheiden, was davon überwiegt. Was heute im Zusammenhang mit Sammeln und Verwenden „unserer“ Daten an Horrorvisionen gezeichnet wird, ist nichts im Vergleich zu der Perfektion, die dieses Buch beschreibt. Kann man sich diesem Szenario überhaupt verweigern? Muss man gar dabei sein?

Radio Revue-Lesereihe auf Bayern

Interessanter Beitrag der ARD (leider nicht mehr verfügbar)

Die Zeit sieht das etwas anders.

Trier, die älteste Stadt Deutschlands

Trier, die älteste Stadt Deutschlands

Die Innenstadt von Trier hat einige sehr schöne Fassaden. Rundherum wirkt aber vieles irgendwie abgewrackt. Meine Erwartungen an den Besuch der ältesten Stadt Deutschlands wurden enttäuscht. Daran konnte auch der Porta Nigra nichts ändern. Nur der Dom und die angrenzende Liebfrauenkirche haben Trier „gerettet.“ Allein dafür lohnt sich ein Besuch dieser Stadt.

Die Innenstadt von Trier hat einige sehr schöne Fassaden. Rundherum wirkt aber vieles irgendwie abgewrackt. Meine Erwartungen an den Besuch der ältesten Stadt Deutschlands wurden enttäuscht. Daran konnte auch der Porta Nigra nichts ändern. Nur der Dom und die angrenzende Liebfrauenkirche haben Trier „gerettet.“ Allein dafür lohnt sich ein Besuch dieser Stadt.

Es gibt direkt neben dem Campingplatz „Treviris“ einen großen Wohnmobilstellplatz. Hier kann für 8 € übernachtet werden. Toiletten und Duschen sind vorhanden. Alle Nebenkosten können samt einem kleinen Film unter dem Link abgerufen werden. Mt dem Fahrrad ist man in ca. 15 Minuten gemütlich im Stadtzentrum.