Auf zum Hafen nach Warnemünde

Auf zum Hafen nach Warnemünde

Nachts im Fährhafen Warnemünde anzukommen hat etwas. Man kommt in eine besondere Welt. Einerseits spürt man noch immer die Geschäftstätigkeit eines internationalen Umschlagplatzes, andererseits überall Spuren von Urlaub, Freizeit und Entspannung. LKW-Fahrer sitzen auf Eimern und Bierkästen beieinander, Wohnmobilisten entspannen vor und in ihren Wagen und Spaziergänger schlendern durch das Hafengelände. Jedermann möchte die Stunden bis zum Start seiner Fähre so gemütlich wie möglich verbringen. Den Parkplatz direkt am Terminal, der von den Wohnmobilreisenden gern für ein paar Stunden Schlaf genutzt wird, kann man nicht verfehlen.

Andauernder Fahrzeugverkehr lässt allerdings keine ruhige Nacht zu. Ein wenig entschädigt wird man nur durch die neidischen Blicke derer, die mit ihren Autos nach dem Verlassen der ankommenden Fähren vorüber rollen. Die haben hinter sich, was noch vor uns liegt. Oder bilden wir uns das nur ein?

,Die Wartezeit am Einlass zum Fährhafen wird idealerweise genutzt, um frischen Kaffee zu kochen. In Thermobechern bleibt der dann auf jeden Fall eine gute Zeit heiß. Sechs Stunden Fährfahrt können ganz schön lang sein. Da es während der Überfahrt nicht gestattet ist zu den Fahrzeugen zu gehen, darf nichts vergessen werden.

Es gibt ihn, den idealen Platz an Bord, auf Deck 7, windgeschützt und überdacht. Für mich ist das der beste äußere Platz an Bord. Geht es dann los, durch die lange Hafenausfahrt von Warnemünde hinaus auf die Ostsee, kann man die Aussicht von hier bei jedem Wetter genießen. Aber egal wie das Wetter ist, es ist immer ratsam, eine Jacke mit nach oben zu nehmen. Die Überfahrt drinnen verbringen zu müssen, nur weil der Wind zu kühl ist, wäre ziemlich öde.