Kommissar Eberhofer

Kommissar Eberhofer

WIR hören unterwegs

Es gibt kaum bessere Gelegenheiten, Hörbücher und Musik intensiv zu hören, als auf langen Autobahnfahrten mit dem Wohnmobil. Wenn dann noch Christian Tramitz auf Rita Falk trifft, kann man sich nur entspannt zurücklehnen. Eigentlich sind es Kriminalgeschichten, aber so urkomisch, dass selbst bei langen Nachtfahrten kein Gedanke an Schlaf aufkommt. Dazu entfalten Falks Bücher ihr „volles Aroma“ erst dadurch, dass Tramitz sie liest. Da kann das selbst gelesene Buch mal wieder nicht mithalten. Und der Film erst recht nicht.

Wir können nur hoffen, dass es noch viele Episoden geben wird und das Team aus Autorin und (Vor-)Leser zusammen bleibt. Also Frau Falk, schreiben Sie weiter und wenn es Herr Tramitz nicht übertreibt, erfüllen Sie seine Honorarwünsche.

 

Leberkäsjunkie

 Dampfnudelblues

 Schweinskopf al dente

Griessnockerlaffäre

Winterkartoffelknödel

Zwetschgendatschikomplott

Sauerkrautkoma

Braunlage – Silvester auf dem Wohnmobilstellplatz

Braunlage – Silvester auf dem Wohnmobilstellplatz

Braunlage zum Jahreswechsel sollte eigentlich tief verschneit sein. Aber nicht 2015. Einen Stellplatz, der für 84 Wohnmobile angelegt ist, kann man eigentlich ohne Reservierung anfahren. Aber nicht den „Reisemobilhafen Braunlage“ über Weihnachten und Silvester. Dann sind die Romantiker mit ihren Wohnmobilen unterwegs.

Außerhalb des offiziellen Stellplatzes befindet sich ein großer Parkplatz mit festem Untergrund. Das ist meine Empfehlung für einen Zwischenstopp in Braunlage. Hier kann man sowohl kostenfrei Parken, als auch Übernachten. Die Toilette an der Entsorgungsstation auf dem Stellplatz zu entleeren, ist sicher kein Problem. Gleich am Platz beginnen bei ausreichend Schnee die Loipen. Dafür ist hier gleichfalls der ideale Ausgangspunkt.

Auch wenn die große Anzahl Wohnmobile im ersten Moment abschreckt, ist das zumindest in der kühlen Jahreszeit überhaupt kein negatives Kriterium. Die sanitären Anlagen sind, gemessen an der Zahl der Stellflächen, nicht üppig, aber ausreichend und sauber. Wir haben während der 5 Übernachtungen hier nicht einmal irgendwo warten müssen. Die Duschzeit pro Marke ist dicke ausreichend. Es gibt einen Brötchenservice am Platz, aber der nächste Bäcker samt anderer Einkaufsmöglichkeiten ist auch nur ca. 300 m vom Platz entfernt. Man steht ja sozusagen im Ort.

Als Kurtaxe zahlender Gast hat man freien Eintritt im Hallenbad. Das gibt es auch nicht überall. Für Romantik auch ohne Schnee, steht auf jeden Fall eine 90-minütige Fackelwanderung durch den dunklen Wald, organisiert von der Tourist-Information.

In Braunlage und auf dem Stellplatz muss es auch mit Schnee so richtig schön sein, deshalb habe wir für das nächste Silvester schon mal reserviert. Wie es aussieht, ist dafür aber selbst Anfang des Jahres nicht mehr viel frei.

siehe auch: Braunlage – Winter (Wohnmobilstellplatz Update)

Update: Leider ist der Stellplatz mittlerweile geschlossen.

 

Christoph Maria Herbst liest Timur Vermes „Er ist wieder da“

Christoph Maria Herbst liest Timur Vermes „Er ist wieder da“

WIR hören unterwegs

Christoph Maria Herbst liest Timur Vermes „Er ist wieder da„. Es gibt kaum bessere Gelegenheiten, Hörbücher und Musik intensiv zu hören, als auf langen Autobahnfahrten mit dem Wohnmobil. Wenn dann auch noch ein Christoph Maria Herbst den Mut und die Klasse hat, seine Stimme einem Typen wie Adolf Hitler zu borgen, dann geht es ab.

Wieder einmal ein Buch, dass gelesen wohl nicht einen Bruchteil der Freude verbreitet, die aufkommt, wenn man dem Sprecher lauschen darf. Traumhaft, was der Herbst aus diesem Werk herauspressen kann. Ohne ihn wäre dieses Buch wohl verpufft. Jetzt gibt es davon noch den Film. Wie man hört, auch sehr schön. Aber für den Wohnmobilfahrer on tour ist das Hörbuch die Nr. 1!

Wernigerode

Wernigerode

Wernigerode ist schön. Nicht nur die Stadt mit ihren gemütlichen Gassen und dem Schloss oben drüber. Auch der Stellplatz für Wohnmobile quasi mitten in der Stadt. Dort gibt es Strom, Toiletten, Ver- und Entsorgung für geringes Geld. In 5 Minuten ist man im Stadtzentrum und wer schnell läuft, steht 10 Minuten später oben im Schloßhof. Die Aussicht von oben über die Stadt ist wirklich beeindruckend. Ein Muss ist auf jeden Fall ein nächtlicher Spaziergang durch die Gassen im Stadtzentrum.

Kulinarischer Rat Nr. 1:
Es gibt da ein hochpreisiges italienisches Restaurant, dass sich auch als Pizzeria bezeichnet: Restaurant und Pizzeria „La Collina„. Was mir dort als Pizza angeboten wurde, hatte den Namen nicht verdient. Wer, wie ich, ein absoluter Pizzaliebhaber ist, braucht da gar nicht erst hinzugehen. Zur Qualität der anderen angebotenen Speisen kann ich nichts sagen.

Kulinarischer Rat Nr. 2:
Wer an einem Freitag, vielleicht auch an anderen Tagen, ein Abendessen in einer der zahlreichen Lokalitäten im Zentrum plant, sollte unbedingt reservieren. Es klingt fast unglaublich, aber bis auf die beiden besten Hotels am Markt mit den passenden Preisen und einem Café am Markt war an „meinem“ Freitag kein Platz mehr zu bekommen. Überall im Stadtzentrum irrten Touristen frustriert von Kneipentür zu Kneipentür.

Tanja Kambouri „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“

Tanja Kambouri „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“

Warum sollte man dieses Buch unbedingt lesen?

Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin
Tanja Kambouri

Vor allem, weil es aktuell ist. Deutschland hat ein Problem! Das sind nicht die nach Deutschland kommenden Flüchtlinge. Das sind auch nicht die dagegen brüllenden „besorgten Bürger“. Es ist die Politik, die unfähig oder unwillig ist, ihre Aufgaben zu erfüllen. Sie hat dafür zu sorgen, dass Regeln aufgestellt und eingehalten werden. Für alle auf dem Gebiet der BRD lebenden Menschen, egal ob dauerhaft oder nur auf Zeit.

Tanja Kambouri ist Polizeibeamtin und es scheint mutig, sich zu dieser Thematik aus dem Fenster zu lehnen. Ich empfehle dieses Buch, obwohl es schriftstellerisch eher schlecht gemacht ist. Dafür ist vermutlich der Co-Autor Steffen Gier verantwortlich. Das Buch wirkt in die Länge gezogen. Weniger wäre hier mal wieder mehr gewesen.