Karl Marlantes „Matterhorn“

Karl Marlantes „Matterhorn“

Warum sollte man dieses Buch unbedingt lesen?

Matterhorn
Karl Marlantes

Täglich können wir in den Medien über militärische Konflikte lesen, ohne wirklich zu wissen, was dies für die betroffenen Soldaten bedeutet. Die Wenigsten können das in passende Zeilen packen. Karl Marlantes konnte es. Er ist selbst in Vietnam im Einsatz gewesen und beschreibt die schiere Unerträglichkeit des Dschungelkampfes so eindringlich, dass man das Buch mit weiten aufgerissenen Augen nicht wieder aus der Hand legen will. Dabei ist Matterhorn alles anderes, als ein Actionbuch.

s.a. FAZ.net

Chimamanda Ngozi „Americanah“

Chimamanda Ngozi „Americanah“

Warum sollte man dieses Buch unbedingt lesen?

Americanah
Chimamanda Ngozi

Die nigerianische Autorin, Chimamanda Ngozi, thematisiert in diesem Buch Rassismus stilistisch so menschlich und eindringlich, wie ich es noch nirgendwo gelesen habe. Auf den Punkt gebracht und völlig gewaltlos, phasenweise sarkastisch humorvoll beschreibt sie nicht nur, wie farbig gegenüber weiß im Alltag diskriminiert wird, sondern auch, dass schwarz nicht gleich schwarz ist, sich schwarz nicht gleich schwarz fühlt.

Der schriftstellerisch Stil dieser Autorin  macht süchtig. Americanah ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe!

s.a. ZEITmagazin

Übernachten in Kisa

Übernachten in Kisa

Für eine Zwischenübernachtung bleiben wir spontan auf einem Parkplatz in Kisa. Der Platz siegt quasi mitten in der Stadt an der Hauptstraße. Wir stehen allein unter einer Laterne und es ist relativ laut. Morgens nach dem Frühstück will ich noch ein Foto von unserem Ü-Platz machen und entdecke neben der Beifahrertür eine Plastiktüte volle verschiedener Schraubendreher. Jemand hatte in der Nacht vor, unser Womo aufzubrechen und ist gestört wurden. Wovon auch immer. Auf jeden Fall ist er davon gerannt und hat sein Werkzeug vergessen. Vielleicht haben ihn aber auch die sichtbare Sirene und die Alarmschilder abgeschreckt.

Also, immer schön vorsichtig!

Arvika

Arvika

Arvika liegt am Glafsfjorden und bietet beste Voraussetzungen, um Kanu zu fahren. Es gibt über den Säffle-Kanal einen direkten Wasserweg bis zum Vänern. Nah beim Campingplatz „Arvika SweCamp Ingestrand“ können im „Kanot- und Turistcener“ dafür Kanus ausgeliehen werden. Der Campingplatz ist wirklich schön gelegen.

Allerdings gibt es ein riesiges Manko. Im Bereich des größten Stellplatzareals steht nur ein Sanitärgebäude. Darin befinden es nur 2 (zwei) Aufwaschbecken, vor denen sich regelmäßig lange Schlangen bildeten. Das geht so überhaupt nicht!

Der Radweg nach Arvika ist sehr gut ausgeschildert und auch mit Kindern gut zu befahren. Der Weg führt durch den schönen und interessanten Stadtpark mit Spielplätzen und alten Holzhäusern. Der Park ist so eine Art Flächenmuseum früherer Bebauung. Es gibt auch ein winziges Wildgehege, u.a. mit Ziegen. Aber Vorsicht, der alte Bock ist nicht so langweilig, wie er aussieht. Er hat, wir haben gerade nicht hingesehen, ein kleines Kind gestoßen oder gebissen und ein Krankenwagen musste kommen.

Die Stadt selbst ist nicht besonders sehenswert.

Venjan

Venjan

Venjan ist ein kleiner und absolut ruhiger Ort. Und dann ist da diese hübsche kleine Kirche am See. Es war einfach verlockend, hier zu übernachten. Auch für diese wunderschönen Momente ist man mit dem Wohnmobil unterwegs. Leider darf das nach uns nun niemand mehr. Als wir am nächsten Tag mit dem Fahrrad vorbei fuhren, hatte schon jemand ein Schild „No Camping“ aufgestellt.

Wir lasen im Internet, dass man auf dem Campingplatz am Ortsrand, Venjans Camping, Kanus ausleihen kann und wollten hier paddeln. Leider stimmt diese Info nach einem Betreiberwechsel nicht mehr. Der Campingplatz liegt direkt am Venjanssjön, ist einfach und sauber. Zum Einkaufen muss man allerdings mit dem Fahrrad 4 Minuten in den Ort fahren. Wir bleiben trotzdem und sammeln in den umliegenden Wäldern Heidelbeeren. Die gibt es hier in Unmengen. Angeblich soll es der Fuchsbandwurm noch nicht bis hier hoch geschafft haben.