Askersund

Askersund

An der Nordspitze des Vätternsees liegt das Städtchen Askersund. Der Ort ist mindestens für eine Zwischenübernachtung gut. Das kleine Zentrum und besonders der Bereich um den Hafen laden dabei zu gemütlichen Rundgängen ein. Für Wohnmobilisten gibt es gleich zwei Stellplätze. Direkt am Hafen, hinter der Kirche, gibt es einen kostenpflichtigen Stellplatz mit Stromanschluss. Dieser wurde von der Zeitschrift „Husbil och Husvagn“ zum besten Platz 2013 erkoren. Na ja, Geschmackssache. Ein parzellierter Parkplatz in guter Lage mit Stromanschluss, mehr ist das nicht. Aber direkt dahinter gibt es in Ufernähe eine kostenfreie öffentliche Toilettenanlage mit sanitärer Entsorgungsmöglichkeit (kurz auf dem Vor(park)platz halten und dann 50 m Fußweg. Für alle, die da nicht übernachten wollen).

Ungefähr 300 m entfernt befindet sich ein großer Parkplatz, der zwar ohne alles aber kostenfrei ist (N 58.52.971 und O 014.53.947) und rege von Wohnmobilen genutzt wird.

Campingplatz in Småland

Campingplatz in Småland

Gerade von der Fähre herunter und auf dem Weg weit nach Schweden hinein, mag mancher gern erst einmal ein paar Tage pausieren, um den Urlaub entspannt beginnen zu lassen. Ein idealer Platz dafür ist der gemütliche Campingplatz „Mjölknabbens Camping“ (N 36.37.16 und O 14.42.47). Der sehr schön gelegener Platz befindet sich auf der Insel Sirkön und direkt am See Åsnen. Die Badestelle ist ideal für Kinder und führt sehr flach hinein ins Wasser. Der Sanitärbereich ist einfach, aber sehr sauber. Der Chef spricht sogar ein wenig deutsch. Die Betreiber führen gleichzeitig ein kleines Café mit einer sehr großen Auswahl an selbst gebackenen Kuchen.

Für PKW-Reisende: Es werden auch einige kleine Hütten vermietet.

Das Tanz und Folkfest (TFF) in Rudolstadt

Das Tanz und Folkfest (TFF) in Rudolstadt

Das Tanz- und Folkfest (TFF) in Rudolstadt, das waren 2014 über 20 Bühnen auf denen 1086 Künstler auftraten. Das war mehr, als ein Normalsterblicher an 4 Festivaltagen jemals schaffen könnte. Und trotzdem bin ich auch in diesem Jahr wieder dahin gefahren, um mein 12. TFF zu erleben. Rudolstadt hatte zum 31.12.2013 genau 22.748 Einwohner. Die Besucherzahl des diesjährigen TFF, des größten Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands, war fast viermal so hoch. 87000 Begeisterte waren vom 3. bis 6. Juli nur deshalb in der Stadt.

Das Wetter war perfekt und die Stimmung wie jedes Jahr ausgelassen, heiter und vor allem skandalfrei. Ob an den Bühnen oder auf den Straßen, man kommt überall dicht an die Künstler heran, so dass guten Fotos nichts im Wege stehen sollte. Auf den Bühnen wechseln von mittags bis Mitternacht, im Heinepark sogar bis 3 Uhr früh, aller 2 oder 3 Stunden die Solisten und Bands. Man ist mit den vielen anderen Menschen ständig in Bewegung zwischen Heidecksburg, Innenstadt und Heinepark und trotzdem kommt keinerlei Stress auf.

Meine Favoriten in diesem Jahr waren Winston McAnuff & Fixi und Mexican Institute of Sound, bei denen die begeisterten Fans am Ende des Konzerts die Bühne stürmen durften, …

… der Meister der dissonanten Gitarre Arto Lindsay und Kali Mutsa.

Ob auf den großen Bühnen, Mundwerk Crew, oder am Straßenrand die Dizzy Birds, überall wird klasse Musik geboten.

Wer im Wohnmobil oder -wagen übernachten will, sollte reservieren. Wie man sieht, werden die vorhandenen Flächen wirklich ausgenutzt. Das macht aber nichts, man ist ja ohnehin nur zum Schlafen vor Ort. Toiletten und Duschen sind vorhanden und werden mehrmals am Tag gereinigt.

Knappensee (Tourismus vor dem Aus?)

Knappensee (Tourismus vor dem Aus?)

Camping am Knappensee hat eine lange Tradition, vermutlich schon seit den 1960-er Jahren. Noch 2014) heißt der Campingplatz „Campingpark Knappensee“ (N 51.22.322 und O 014.18.406), ist gemütlich und wird nett und freundlich geführt. Vor allem an Tagen, wie über Pfingsten 2014, mit über 30 °C findet man unter den vielen Bäumen genügend schattige Stellplätze.

Rund um den Knappensee gab es bis zum 01.05.2014 eine rege touristische Nutzung. Doch damit ist jetzt erst einmal Schluß! Der gesamte See wurde von der LMBV mit einem Bauzaun umgeben.

Die Begründung und die Vorgehensweise stoßen auf massiven Widerstand der Betroffenen und es hat sich eine Bürgerinitiative gegründet. Diese fordert die „uneingeschränkte weiter(e) touristische Nutzung des Knappensee für Anwohner, Gäste, Gewerbetreibende, Siedler, Segler, Angler, Camper, Urlauber“. Der Bauzaun steht seit Mai, die Arbeiten sollen aber erst im Herbst beginnen und dann 8 Jahre dauern!! Mir stellt sich die Frage: Wie kann sich die Tourismusbranche der Anlieger, wie Campingplatz, Rutschenpark u.a., eine solch lange „seelose“ Zeit leisten? Wahrscheinlich gar nicht.

Wer mit Wohnmobil, -wagen oder Zelt in der Gegend ist, sollte auf dem Campingplatz übernachten und die Leute damit unterstützen. Die Nutzung der Wasserrutschen im gleich nebenan ist im Übernachtungspreis inbegriffen. Ich empfehle vor der Anreise Erkundigungen einzuholen, ob der Campingplatz überhaupt noch existiert.

Update 2017: Der Campingplatz ist wohl für immer geschlossen. Schade!

Bad Lauterberg im Harz

Bad Lauterberg im Harz

Direkt am „Vitamar“-Erlebnisbad finden Wohnmobilreisende 5 kostenfreie Stellplätze (N 51.38.02 und O 10.29.16). Die Toiletten im Bad können von 9 bis 22 Uhr genutzt werden und direkt vor Ort gibt es eine Ver- und Entsorgungsstation. Das Zentrum von Bad Lauterberg ist reichlich einen 1 km entfernt. Für den angenehmen Fußmarsch kann ich zwei Routen empfehlen. Ausgangspunkt ist für beide der Kreuzungsbereich gleich nach dem Einbiegen von der Bundesstraße (Richtung Bad).

Schaut man von dort über die Bundesstraße, sieht man halbrechts einen über Treppen steil ansteigenden Weg in den Wald, ausgeschildert Richtung Bismarckturm. Nach wenigen Stufen führt der Weg angenehm flach nach links als Rundweg Richtung Stadt. Der zweite Weg führt vom Ausgangspunkt durch die parallele Nebenstraße der Bundesstraße und den Kurpark ins Zentrum.

Der Kurort ist staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und Schroth-Kurort und das kann man an jeder Ecke lesen. Man kann das aber auch übersehen und einfach nur durch das wirklich schöne Stadtzentrum um die Hauptstraße spazieren. Gleich neben dem Marktplatz besteht die Möglichkeit mit einer Seilbahn auf den Hausberg zu fahren. Von oben hat man dann eine sehr schöne Aussicht über die Stadt. Abwärts kann gewandert werden, reichlich 1 km ist der Weg lang.