Herbst am Neusiedler See

Herbst am Neusiedler See

Der Herbst hat in den Weinbergen zwischen Oggau und Mörbisch all sein Können gezeigt und die Weinstöcke in unterschiedlichste warme Farben getaucht. „Wie gemalt“ ist man geneigt auszurufen.

Aber das trifft es nicht, wenn man rundum von solchen Weinfeldern umgeben ist. Man kann die Schönheit fühlen, muss dazu nur die Arme ausbreiten und durch die Reihen der Weinstöcke gehen. Die Augen können sich gar nicht satt sehen und die Kamera davor, will nicht aufhören, den Verschluss zu öffnen und wieder zu schließen.

Über den Dächern von Leipzig

Über den Dächern von Leipzig

Bei Regenwetter würde ich mir das in Leipzig vielleicht nicht antun, aber bei Sonne sollte man sich das gönnen. Hinauf geht es zum Panorama-Tower Leipzig. Tipp: Ein Teleobjektiv oder Fernglas sind es wert mit nach oben getragen zu werden. Was fällt auf? Unten ist man beeindruckt von der Architektur der Innenstadt. Von oben fehlt den Dächern die Harmonie. Es sieht schon ziemlich zerklüftet und technisiert aus. Man ist fast ein bisschen enttäuscht. Zoomt man sich jedoch tiefer in die Straßen hinein, bekommt man die Bilder, die man erwartet: restaurierte Architekturen von der Straße bis zum Dach. Man sieht damit auch in persönliche Ecken. Obwohl von unten uneinsehbar, oder im Hinterhof gut getarnt, zeigt sich so mancher Balkon von hier oben in seiner ganzen Nacktheit. Ob sich die Bewohner dessen immer bewusst sind?

„Du bist die Kunst!“ – Kunst zum Anfassen

„Du bist die Kunst!“ – Kunst zum Anfassen

Noch bis zum 10. November 2013 kann Kunst auf Schloss Augustusburg „angefasst“ werden. „Du bist die Kunst! – Faszinierende Mitmach-Illusionen aus China“ heißt die Ausstellung, in der 24 Bilder von chinesischen und südkoreanischen Künstlern präsentiert werden.

In dieser Ausstellung, die vor allem, aber nicht nur für Kinder interessant ist, wird man angehalten, Teil der Bilder zu werden. Man kann dafür angebotene Ideen umsetzen oder selbst kreativ sein. Die Besucher, denen das alles zu albern ist, haben einen Mordsgaudi dabei, einfach nur zuzusehen.

Tipp: Für Wohnmobilisten gibt es in Augustusburg, zumindest am Wochenende, einen guten kostenfreien Stellplatz mitten im Zentrum. Die Marienberger Straße (S223) aus Richtung Dresden kommend, noch vor der nach rechts ausgeschilderten Zufahrt zum Schloss nach links in die Eppendorfer Strasse einbiegen und sofort wieder links auf den kleinen Parkplatz. Wochentags verboten, können von hier am Wochenende wunderbar und zu Fuß Schloss und Ort erkundet werden.

Beim Betrachten der Bilder immer daran denken: Alles ist gemalt, nur der Besucher nicht!


unterwegs.picturebuilder.eu – unterwegs mit dem Wohnmobil


 

Noch bis zum 10. November 2013 kann Kunst auf Schloss Augustusburg „angefasst“ werden. „Du bist die Kunst! – Faszinierende Mitmach-Illusionen aus China“ heißt die Ausstellung, in der 24 Bilder von chinesischen und südkoreanischen Künstlern präsentiert werden.

In dieser Ausstellung, die vor allem, aber nicht nur für Kinder interessant ist, wird man angehalten, Teil der Bilder zu werden. Man kann dafür angebotene Ideen umsetzen oder selbst kreativ sein. Die Besucher, denen das alles zu albern ist, haben einen Mordsgaudi dabei, einfach nur zuzusehen.

Tipp: Für Wohnmobilisten gibt es in Augustusburg, zumindest am Wochenende, einen guten kostenfreien Stellplatz mitten im Zentrum. Die Marienberger Straße (S223) aus Richtung Dresden kommend, noch vor der nach rechts ausgeschilderten Zufahrt zum Schloss nach links in die Eppendorfer Strasse einbiegen und sofort wieder links auf den kleinen Parkplatz. Wochentags verboten, können von hier am Wochenende wunderbar und zu Fuß Schloss und Ort erkundet werden.

Beim Betrachten der Bilder immer daran denken: Alles ist gemalt, nur der Besucher nicht!

Panzer fahren beim Panzerkutscher

Panzer fahren beim Panzerkutscher

Ihr lieben Frauen, wenn Ihr euren Männern mal eine richtige Freude machen wollt, dann packt sie ein und fahrt sie zum Panzerkutscher! Voraussetzung ist nur, Ihr seit keine extremen Pazifisten. Ich mag keinen Krieg und ich mag keine Waffen! Eigentlich bin ich auch nicht sonderlich technikbegeistert. Aber ich bin männlich und irgendwie werden Männer bei manchen Spielzeugen immer wieder zu Kindern. Mein heutiges Spielzeug war ein völlig unbewaffneter (!) Bergungspanzer T 55, mit 34 Tonnen Gewicht, und 600 (!) PS Leistung. Wo kann „Mann“ sowas schon mal bewegen.

Nach einer kurzen Einweisung vom „Kommandanten“ geht es los. Erster Gang rein, Gas geben, Kupplung ganz schnell loslassen und 1000 Umdrehungen halten, zweiter Gang rein und 1500 Umdrehungen halten. Herrliches Wetter, überall Schlamm, rauf auf den Hügel, runter ins Tal, linksrum, rechtsrum – einfach traumhaft. Vielleicht nicht so für die, die oben als Mitfahrer aufgestiegen sind. Die werden schon ganz schön durchgeschüttelt. Trotzdem sieht das aus, wie ein gemütlicher Familienausflug und auch die haben ihren Spaß.

Klar ist das alles ein wenig teuer, aber sicher auch exklusiv. Nachher gibt es einen Panzerführerschein und eine DVD von der Fahrt in etwas „russischer“ Qualität, aber man sieht sich, die Mitfahrer und die Strecke noch einmal. Wen es jetzt juckt: Bitte in jedem Fall vorher anrufen und einen Termin vereinbaren. Die sind sonst ausgebucht. Das war heute dort wie im Taubenschlag, die Einen fuhren gerade weg und die Nächsten standen schon bereit. Denkt auf jeden Fall an Bargeld! Die nehmen dort keine Karten. Ich musste extra 20 km fahren, um Geld abzuheben.

Zu allerletzt: Auch Frauen dürfen und können (!) diese Kolosse fahren. Ich habe es selbst gesehen.

Radfahren in Bengtsfors / Dalsland

Radfahren in Bengtsfors / Dalsland

Radfahren wird im Dalsland neben dem Wasserwandern stark angepriesen. Allerdings, das ist schade, gibt es wenige Möglichkeiten direkt am See Lelång entlang zu fahren. 80% Regenwahrscheinlichkeit für heute. Wir radeln trotzdem die knapp 3 km nach Bengtsfors und halten uns dann so weit es geht immer nah am See. Unser Weg führt anfangs durch ruhige Wohnsiedlungen stetig bergauf und bergab. Weiter geht es dann auf einsamen Waldwegen, um wie aus dem Nichts erneut auf vereinzelte Wohnhäuser zu treffen. Die ganze Gegend – ein einziger Urlaub. Was kann den Bewohnern hier nur Stress bereiten?

Urplötzlich dann, am Skarsdalen, traumhafte Blicke auf den See und die Kamera will man gar nicht wieder einpacken. Jetzt haben wir „Blut geleckt“ und wollen, entgegen unserem ersten Vorhaben, doch noch einmal auf DEN Aussichtspunkt der Gegend, den Egersknatten. Bei unserem ersten Besuch in der Gegend waren wir schon einmal da oben. Wir mussten damals unsere Räder mitten im Wald an einen Baum binden, weil ein Vorankommen mit Fahrrad auch schiebend nicht mehr möglich war.

Daran erinnernd, ist es für uns selbstverständlich, dass wir am Ende des „normalen“ Weges von den Rädern steigen und uns schiebend den zerklüfteten Waldweg empor kämpfen. Nach vielleicht 1 km und gefühlten 10% Steigung müssen wir uns wieder entscheiden: Räder anbinden oder zurück. Das Anbinden wird schnell gestrichen, da wir nicht sicher sind, den Platz diesmal wirklich wieder zu finden.

Den Umweg über die Straße zu nehmen haben wir dann doch keine Lust mehr und der Egersknatten wird wieder von der Liste gestrichen. Wer hier in der Gegend ist, sollte aber unbedingt einmal auf diesen Aussichtspunkt krabbeln. Erst entlang der Straße und dann auf dem dort ausgeschilderten Pfad, ist das selbst mit Kindern kein Problem. Wenn die Kleinen aber noch nicht laufen können, müsst ihr sie schon eine Weile tragen können.

Am Rückweg finden sich für die Kinder dann noch einige Spielplätze als Belohnung für diese Tour.