Aix-Les-Bains am Lac du Bourget

Aix-Les-Bains am Lac du Bourget

Der Lac du Bourget ist ein wunderschöner Gletschersee, zwischen Bergen im Département Savoie gelegen. Es macht Spaß, mit dem Wohnmobil am Ufer entlang zu fahren und die Aussichten über den See zu genießen. Das ist es aber auch schon. Zumindest empfanden wir das auf der Fahrt vom südlichsten Punkt des Sees bis nach Aix-Les-Bains so. Da war sonst nichts, das uns unbedingt zum Verweilen aufgefordert hätte. Irgendwie fehlte die Gemütlichkeit. Dazu kam noch, dass der eine Campingplatz voll, der nächste klein und eng war. Gemütlich frei zu stehen gab es auch keine Möglichkeit. Eine vertretbare (schattige) Übernachtungsmöglichkeit ist der kostenpflichtige Womo Stellplatz „Aire Camping-Car Park de Aix-Les-Bains“ im Ort. Für 13 €, inkl. Strom (wenn noch eine Steckdose frei ist) sowie Ver- und Entsorgung pro Tag und Mobil darf man hier auch mehrere Tage bleiben.

Den See umrunden würde ich immer mal gerne, aber hier bleiben nicht unbedingt. Vielleicht wird es aber weiter oben verlockender. Ich freue mich über Tipps empfehlenswerter Örtlichkeiten an diesem See.

Geocaching:
Man sollten sich nicht von der Menge Tradis nördlich von Aix-Les-Bains verlocken lassen. Größtenteils sind die ungepflegt im Unterholz versteckt. Für mich unverständlich, da man sich dort in einer Art Naturschutzgebiet befindet.

Tipp:
In Teilen Frankreichs ist es üblich, die Toilettenbecken ohne Toilettenbrillen einzusetzen. Es ist daher empfehlenswert, einmal verwendbare Papiertoilettensitze mitzuführen.

Braunlage – Silvester auf dem Wohnmobilstellplatz

Braunlage – Silvester auf dem Wohnmobilstellplatz

Braunlage zum Jahreswechsel sollte eigentlich tief verschneit sein. Aber nicht 2015. Einen Stellplatz, der für 84 Wohnmobile angelegt ist, kann man eigentlich ohne Reservierung anfahren. Aber nicht den „Reisemobilhafen Braunlage“ über Weihnachten und Silvester. Dann sind die Romantiker mit ihren Wohnmobilen unterwegs.

Außerhalb des offiziellen Stellplatzes befindet sich ein großer Parkplatz mit festem Untergrund. Das ist meine Empfehlung für einen Zwischenstopp in Braunlage. Hier kann man sowohl kostenfrei Parken, als auch Übernachten. Die Toilette an der Entsorgungsstation auf dem Stellplatz zu entleeren, ist sicher kein Problem. Gleich am Platz beginnen bei ausreichend Schnee die Loipen. Dafür ist hier gleichfalls der ideale Ausgangspunkt.

Auch wenn die große Anzahl Wohnmobile im ersten Moment abschreckt, ist das zumindest in der kühlen Jahreszeit überhaupt kein negatives Kriterium. Die sanitären Anlagen sind, gemessen an der Zahl der Stellflächen, nicht üppig, aber ausreichend und sauber. Wir haben während der 5 Übernachtungen hier nicht einmal irgendwo warten müssen. Die Duschzeit pro Marke ist dicke ausreichend. Es gibt einen Brötchenservice am Platz, aber der nächste Bäcker samt anderer Einkaufsmöglichkeiten ist auch nur ca. 300 m vom Platz entfernt. Man steht ja sozusagen im Ort.

Als Kurtaxe zahlender Gast hat man freien Eintritt im Hallenbad. Das gibt es auch nicht überall. Für Romantik auch ohne Schnee, steht auf jeden Fall eine 90-minütige Fackelwanderung durch den dunklen Wald, organisiert von der Tourist-Information.

In Braunlage und auf dem Stellplatz muss es auch mit Schnee so richtig schön sein, deshalb habe wir für das nächste Silvester schon mal reserviert. Wie es aussieht, ist dafür aber selbst Anfang des Jahres nicht mehr viel frei.

siehe auch: Braunlage – Winter (Wohnmobilstellplatz Update)

Update: Leider ist der Stellplatz mittlerweile geschlossen.

 

Wernigerode

Wernigerode

Wernigerode ist schön. Nicht nur die Stadt mit ihren gemütlichen Gassen und dem Schloss oben drüber. Auch der Stellplatz für Wohnmobile quasi mitten in der Stadt. Dort gibt es Strom, Toiletten, Ver- und Entsorgung für geringes Geld. In 5 Minuten ist man im Stadtzentrum und wer schnell läuft, steht 10 Minuten später oben im Schloßhof. Die Aussicht von oben über die Stadt ist wirklich beeindruckend. Ein Muss ist auf jeden Fall ein nächtlicher Spaziergang durch die Gassen im Stadtzentrum.

Kulinarischer Rat Nr. 1:
Es gibt da ein hochpreisiges italienisches Restaurant, dass sich auch als Pizzeria bezeichnet: Restaurant und Pizzeria „La Collina„. Was mir dort als Pizza angeboten wurde, hatte den Namen nicht verdient. Wer, wie ich, ein absoluter Pizzaliebhaber ist, braucht da gar nicht erst hinzugehen. Zur Qualität der anderen angebotenen Speisen kann ich nichts sagen.

Kulinarischer Rat Nr. 2:
Wer an einem Freitag, vielleicht auch an anderen Tagen, ein Abendessen in einer der zahlreichen Lokalitäten im Zentrum plant, sollte unbedingt reservieren. Es klingt fast unglaublich, aber bis auf die beiden besten Hotels am Markt mit den passenden Preisen und einem Café am Markt war an „meinem“ Freitag kein Platz mehr zu bekommen. Überall im Stadtzentrum irrten Touristen frustriert von Kneipentür zu Kneipentür.

Festival of Light in Berlin

Festival of Light in Berlin

“Berlin leuchtet: Seit über 10 Jahren verwandelt das FESTIVAL OF LIGHTS Berlin im Oktober in eine Welt voller Lichtkunst.” So kann man es auf der Website der Veranstalter lesen. Das macht neugierig. Wenn man dann noch einige der geschätzt Millionen Fotos gesehen hat, die davon jedes Jahr gemacht wurden, muss man da unbedingt einmal hin. Es ist faszinierend, was man dann sieht.

Überwältigt steht man vor Dom, Brandenburger Tor oder einem der anderen beteiligten Objekte und schaut auf die oft wechselnden Licht- und Bildillustrationen. Geräusche von Kameraverschlüssen kommen aus allen Richtungen. Kameras auf so vielen Stativen, wie ich sie noch nie in dieser Menge beisammen gesehen habe. Überall vor den 28 angestrahlten Objekten wird gestaunt und fotografiert.

Wohnmobilsten können recht günstig in Köpenick übernachten. Der Köpenicker Hof (N 52.27.33 und O 13.35.06) auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerkes ist nur wenige Minuten zu Fuß vom S-Bahnhof Köpenick entfernt und in 30 Minuten ist man im Stadtzentrum von Berlin. Auf dem Platzgelände gibt es Stellplätze für geschätzt 50 Mobile, samt Ver- und Entsorgung. Trotz der Nähe zur S-Bahnlinie sind die Nächte ruhig. Ein Vorteil für Fahrzeuge ohne grüne Umweltplakette ist die Lage außerhalb der Umweltzone. Denn auch für Berlin gilt, was ich schon in meinem Beitrag über Leipzig geschrieben habe: Einzig störend ist die Umweltzone!

Ausstellungstipp für alle Freunde der „Körperwelten“ und Gunther von Hagens: Das Menschen Museum am Fuße des Fernsehturms am Alexanderplatz.

Kamp Alpe und die Velika-Planina

Kamp Alpe und die Velika-Planina

Am Fuße der Steiner Alpen direkt an der Talstation der Seilbahn zur Velika-Planina – einer Alm in ca. 1550 m Höhe, liegt „Kamp Alpe„. Genauer gesagt, der Bereich für Wohnwagen und Wohnmobile (N 46.18.355 und O 14.36.512). Zu voll sollte es hier nicht werden, denn es gibt nur eine Toilette und eine Dusche – für alle. Aber es ist gemütlich und mitten in der Natur. Über die Straße und 300 m den Waldweg hinauf befindet sich die Rezeption, samt gemütlichem Freiluftrestaurant und einer Wiese für einige Zelte. Wohnmobile und Gespanne sollten es vermeiden da hoch zu fahren. Die Wendemöglichkeit ist recht knapp bemessen. Zur Anmeldung sollte man nach oben laufen, oder auf dem unteren Platzteil schon aufbauen und warten, bis der Betreiber vorbei schaut. Im unteren Bereich steht eine Kletterwandkonstruktion, die wohl jeder benutzen kann. Entweder man hat eigene Sicherungstechnik dabei, oder klettert halt ohne. Ich habe beides gesehen.

Ab 8 Uhr kann man mit der Seilbahn hinauf zur Velika-Planina fahren. Von ca. 580 m auf ca. 1500 m. Von dort kommt man noch etwas über 100 m mit dem Sessellift weiter nach oben. Das Ganze für 35 € (2/2) und mit Rückfahrkarte. Wobei der Sessellift schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mal fährt er gemütlich vor sich hin, mal schneller und mal hält er einfach kurz an. Man kann die Wege natürlich auch zu Fuß bewältigen. Wie auch immer man oben ankommt, mit etwas Glück wird man mit herrlichen Ausblicken belohnt. Leider ist man aber nicht allein. Trotzdem ist es möglich, sich von den vielen Wanderern abzusondern und die Gegend einige Stunden fast allein zu erkunden. Über das Hochland verteilt sich die berühmte Alm. Vorbei an den typischen Almhütten und mitten durch überall weidende Kuhherden bergauf und ab – das hat Spaß gemacht.

Trier, die älteste Stadt Deutschlands

Trier, die älteste Stadt Deutschlands

Die Innenstadt von Trier hat einige sehr schöne Fassaden. Rundherum wirkt aber vieles irgendwie abgewrackt. Meine Erwartungen an den Besuch der ältesten Stadt Deutschlands wurden enttäuscht. Daran konnte auch der Porta Nigra nichts ändern. Nur der Dom und die angrenzende Liebfrauenkirche haben Trier „gerettet.“ Allein dafür lohnt sich ein Besuch dieser Stadt.

Die Innenstadt von Trier hat einige sehr schöne Fassaden. Rundherum wirkt aber vieles irgendwie abgewrackt. Meine Erwartungen an den Besuch der ältesten Stadt Deutschlands wurden enttäuscht. Daran konnte auch der Porta Nigra nichts ändern. Nur der Dom und die angrenzende Liebfrauenkirche haben Trier „gerettet.“ Allein dafür lohnt sich ein Besuch dieser Stadt.

Es gibt direkt neben dem Campingplatz „Treviris“ einen großen Wohnmobilstellplatz. Hier kann für 8 € übernachtet werden. Toiletten und Duschen sind vorhanden. Alle Nebenkosten können samt einem kleinen Film unter dem Link abgerufen werden. Mt dem Fahrrad ist man in ca. 15 Minuten gemütlich im Stadtzentrum.