Wohnmobilstellplatz in Neef an der Mosel

Wohnmobilstellplatz in Neef an der Mosel

Der Wohnmobilstellplatz in Neef am Frauenberg ist direkt an Mosel und Weinbergen gelegen

N 50.05.670 und O 007.08.249

6 € + 2 € Strom / Nacht, inkl. Ver- und Entsorgung

Am Platz kann Fuß- und Volleyball gespielt werden. Der kleine Ort Neef ist gleich nebenan (2 Min. zu Fuß). Eine kurze Wanderung entlang der Mosel zur Ruine des ehemaligen Klosters Stuben mit Blick nach Bremm auf der anderen Moselseite startet direkt am Stellplatz und ist keine 3 km lang.

Cochem an der Mosel

Cochem an der Mosel

Cochem ist ein Touristenmagnet. Auf den Straßen rollend und auf der Mosel schwimmend werden die Touristen herbeigeschafft. Dazu kommen dann noch solche wie wir, die sich selbst herbei chauffieren.

Die Gassen der Altstadt sind voller Menschen und trotzdem macht es Spaß, hier zu sein. Die Geschäfte haben selbst an Sonntagen geöffnet. Überall kann man Wein probieren und kaufen. Von der Reichsburg, oberhalb der Stadt, hat man einen herrlichen Blick auf Stadt und Fluss.

Den hat man auch vom „Pinner Kreuz“. Dort hinauf fahren die Meisten mit der Sesselbahn. Alternativ kommt man da auch zu Fuß hoch (ca. 300m Höhenunterschied über 1km), aber wer läuft das schon gerne unter einem fahrenden Lift. Einen weiteren Kilometer durch den Wald – und schon steht man vor dem „Wild- und Freizeitpark Klotten„. Natürlich ist das Areal auch mit dem Auto zu erreichen.

Eine wirkliche Attraktion ist die „Historische Senfmühle“ direkt am Ufer der Mosel. Hier bekommt man die traditionelle Senfherstellung erläutert und kann den so Hergestellten in verschiedenen Geschmacksrichtungen erwerben.

Wohnmobilstellplätze befinden sich unmittelbar im Zentrum, entlang der stark befahrenen Hauptstraße. Auf der anderen Seite des Flusses kann aber auch auf dem Campingplatz „Mosel Camping Cochem“ übernachtet werden. Eine Ver- und Entsorgungsstation gibt es gebührenpflichtig außerhalb des Platzes.

Kobern-Gonsdorf an der Mosel

Kobern-Gonsdorf an der Mosel

Kobern-Gonsdorf ist eigentlich, wie viele andere Orte entlang der Mosel, ein gemütliches Örtchen. Alte Gebäude stehen verschachtelt unterhalb von Weinhängen und es macht Spaß, durch die engen Gassen zu spazieren. Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass hier eine Kulisse künstlich am Leben gehalten wird. Die rund um den Marktplatz reichlich vorhandenen Gasthäuser sind meist stereotyp und bieten zu oft Pizza an. Diese ist dann selbst in einem als typisch italienisch bezeichneten Lokal schlecht. Das liegt vermutlich daran, dass der Wirt kein Italiener ist.

Der örtliche Wohnmobilstellplatz ist groß, hat üppige Stellflächen und es gibt eine Ver- und Entsorgungsstation. Für 24 Stunden sollen am Automaten 5 € bezahlt werden. Allerdings nimmt dieser nur 1 €, 2 € und 50 Cent Münzen.

Man steht hier direkt neben einer ständig befahrenen Straße und einer sehr lauten Bahntrasse. Für einen ruhigen Schlaf sind unbedingt Ohrstöpsel erforderlich.

Bärenpark Orsa

Bärenpark Orsa

Der Bärenpark befindet sich nur wenige Kilometer von Orsa entfernt, mitten in den Bergen (N 61.12.808 und O 014.32.865). Der Weg dahin ist gut ausgeschildert. Man befindet sich vor Ort dann mitten in einem schwedischen Wintersportgebiet. Hier sind die Langlaufloipen selbst im Sommer noch gut ausgeschildert. Mit Wohnmobil darf hier oben nur auf einer ausgewiesenen Fläche, wohl ca. 80 Stellplätze, übernachtet werden. Diese ist auch für Wintercamping geeignet und der Skilift nicht weit.

Man muss sich in der Rezeption der Hotelanlage, ca. 500 m unterhalb, anmelden und 165 SKr (inkl. Strom, Dusche, Ver- und Entsorgung) bezahlen. Vom Übernachtungsplatz ist man in 10 Minuten zu Fuß am Bärenpark. Der Eintritt ist nicht ganz preiswert. Selbst mit 10 % Rabatt für den Campingbeleg vom Orsa-Camping sind noch 612 SKr. (2 Erw., 2 Kin.) zu bezahlen.

Es gibt verschieden Fütterungszeiten an den Gehegen, so dass man sich damit durch die Anlage führen lassen kann. Der Besuch ist nichts für Leute, die die Einsamkeit suchen. Selbst an unserem verregneten Besuchstag waren eine Menge Besucher vor Ort. Da will ich nicht wissen, was an „guten“ Tagen hier los ist.

Unser Fazit: Interessante Anlage. Mit Geduld und Glück kann man an den richtigen Stellen gute Fotos machen.

Die Grube Falun

Die Grube Falun

Ein Besuch der Grubenanlage Falun, in der das für Schweden so typische Falunrot seinen Ursprung hat, ist eine gute Gelegenheit, wieder einen Zwischenstopp einzulegen. Die Museumsanlage kann man sich obererdig für 80/40 SKr (Erw/K) inklusive Museum/Ausstellung anschauen. Wahrscheinlich kann man aber auch ohne zu bezahlen um die Grube laufen. Die „Underground“-Führung kostet 210/80 SKr. Halbstündlich fährt kostenfrei ein kleiner „Zug“ um die Grube.

Im Museumshof können vor allem Kinder in Themenhütten verschiedene wissenschaftliche Experimente machen. Die Ausstellung im Gebäude ist nur schwedisch beschildert. Sie zeigt viel Medizinisches über (wahrscheinlich) Grubenkrankheiten. „Interessant“ ist der erste überlieferte Medizinfilm der Charité von 1903 „Unterschenkelamputation“, der in dieser Ausstellung gezeigt wird. Darin kann man in 2,5 Minuten eine solche Fußamputation durch Prof. Dr. Ernst von Bergmann beobachten. Sehr beeindruckend für alle Kinder. Nur sind unsere davon gerannt.

 Auf dem Parkplatz (N 60.36.113 und O 015.37.024) direkt am Museum können Wohnmobilisten für 120 SKr sehr gut übernachten. Toiletten sind am Platz und für 10 SKr kann gut und gern die ganze Familie duschen.

Askersund

Askersund

An der Nordspitze des Vätternsees liegt das Städtchen Askersund. Der Ort ist mindestens für eine Zwischenübernachtung gut. Das kleine Zentrum und besonders der Bereich um den Hafen laden dabei zu gemütlichen Rundgängen ein. Für Wohnmobilisten gibt es gleich zwei Stellplätze. Direkt am Hafen, hinter der Kirche, gibt es einen kostenpflichtigen Stellplatz mit Stromanschluss. Dieser wurde von der Zeitschrift „Husbil och Husvagn“ zum besten Platz 2013 erkoren. Na ja, Geschmackssache. Ein parzellierter Parkplatz in guter Lage mit Stromanschluss, mehr ist das nicht. Aber direkt dahinter gibt es in Ufernähe eine kostenfreie öffentliche Toilettenanlage mit sanitärer Entsorgungsmöglichkeit (kurz auf dem Vor(park)platz halten und dann 50 m Fußweg. Für alle, die da nicht übernachten wollen).

Ungefähr 300 m entfernt befindet sich ein großer Parkplatz, der zwar ohne alles aber kostenfrei ist (N 58.52.971 und O 014.53.947) und rege von Wohnmobilen genutzt wird.